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Irland, grüne, sanfte Hügel und glückliche Schafe, der immer zu Suff und Gesang aufgelegte Paddy, das sind grösstenteils Schablonen, Schubladen und ab und zu auch Vorurteile.

Wir haben ein hochdramatisches Irland kennengelernt, sanfte Hügel gibt es woanders. Schafe, ja,die gibt es, reichlich sogar. Auch den sanges(suff)lustigen typische Paddy, den mag es geben. Aber Pubs, ob mit oder ohne Gesang, das ist nicht unsere Sache.
Krachende Brecher, unglaubliche Panoramen, mal kommt man sich vor wie im Hochgebirge, mal wieder könnten es die Vogesen sein. Dazu noch das Wetter, strahlende Sonne, auch mal Regen, aber nicht - wie gerne behauptet - nur Regen.
Das ist vielleicht nicht Irland, aber es ist Iveragh, und um diese Halbinsel ganz im Südwesten Irlands geht es hier.
Aber eigentlich geht es eher um den meerseitigen Teil der Halbinsel, dort, wo sich der Atlantik mit eiszeitlicher Gletscherhilfe vielfältig ins Land gefressen hat. Zu Orientierung habe ich die für uns wichtigsten Orte markiert.
Das Relief der Gegend kann man anhand der Google Earth Screenshots schon ungefähr erahnen. Das ist eine ziemlich gebirgige und sehr abwechslungsreiche Küstenlandschaft. Warum aber sollte ich mir jetzt viel Mühe machen und die Unmöglichkeit einer Beschreibung versuchen? Das haben weitaus berufenere gemacht, z.B. Heinrich Böll. Ich nehme meinen Weg, ich werde auf den folgenden Seite in in den Bilderalben von JAlbum meine Bilder sprechen lassen.

Aber noch gibt es die Bilder nicht, vorher kommt profaneres an die Reihe. Wo kann man die ganz normalen Dinge für's tägliche Leben kaufen? Sicherlich, fast überall, wo eine Tankstelle ist, dort gibt es auch Lebensmittel. Supermärkte wie wir sie kennen, die gibt weiter 'vorne' auf Iveragh jedoch nur in Caherciveen.